Fallschirmspringen

Extremsportarten liegen immer mehr im Trend. Bungee-Jumping, Wildwasser-Rafting - und auch Fallschirmspringen hat mittlerweile eine große Fangemeinde gewonnen.

Doch was genau ist das eigentlich?

Beim Fallschirmspringen verlässt eine Person eine große Höhe unter Benutzung eines Fallschirms. Meistens springen die Personen, z.B. Sportler, dabei aus Flugzeugen oder Helikoptern. Der Fallschirm dient hierzu der Landung, die unfallfrei vonstatten gehen soll. Fallschirmspringen ist ein beliebtes Erlebnisgeschenk, zum Beispiel bei Jochen Schweizer.

Der Ursprung des "Skydiving"

Erste geschichtliche Erwähnung fand ein Fallschirm bereits bei Leonardo da Vinci, der im Jahr 1483 eine Zeichnung eines eben solchen anfertigte. Tests haben erwiesen, dass dieses Modell sogar funktioniert hat. Fausto Veranzio, ein Diplomat und Gelehrter, soll dann zum ersten tatsächlich einen Fallschirm benutzt haben. Das war im Jahr 1617. Hierbei handelt es sich allerdings lediglich um eine Sage und es ist keinesfalls erwiesen, dass sich diese Tatsache wirklich so zugetragen hat.

Louis-Sebastien Lenormand ist 1783 von einem Turm in Montpellier gesprungen und unversehrt gelandet. Dieses Datum gilt als Urbeginn des modernen Fallschirmsprungs.

Doch seitdem sind nicht nur Menschen gesprungen und geflogen. Im späten 18. Jahrhundert ließ man sogar Hunde und Hammel mit einem Fallschirm hinab.

Ausbildung

Natürlich darf nicht einfach jeder beliebig mit einem Fallschirm springen. Dafür ist eine Ausbildung/Lizenz erforderlich.

Für die Ausbildung muss man in Deutschland mindestens 14 Jahre alt sein, eine Tauglichkeitsbescheinigung vom Hausarzt haben und einen Erste-Hilfe-Kurs nachweisen können.

Hat man dann einmal eine Lizenz zum Fallschirmspringen erworben, so ist diese für unbegrenzte Zeit gültig. Um sie zu erlangen, ist eine theoretische und eine praktische Prüfung erforderlich.